Ferhat Macar
Technik, Beratung & Verkauf
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Flügelscharniere verbinden Türen und Klappen mit Profilrahmen, etwa an Kabinen, Schränken und Maschineneinhausungen. Anders als symmetrische Kunststoff- oder Metallscharniere, die außen auf beiden Bauteilen sitzen, liegt diese Bauart zwischen festem Rahmen und beweglichem Teil. Das Sortiment umfasst sechs spiegelbildliche Ausführungen: jeweils rechts und links für 30×30-, 40×40- und 45×45-Profile. Die versetzten Scharnierblätter mit je zwei Senkbohrungen bilden eine definierte Anschlaggeometrie. Eine über einen Spannhebel klemmbar gehaltene Stellung, wie bei verriegelten Scharnieren, gehört nicht zu dieser Produktgruppe.
Wählen Sie zuerst nach Profilgröße und Nutenachse: 30×30 ist als Nut 8 und 45×45 als Nut 10 hinterlegt; beim 40×40-Modell ist keine eindeutige Nutgröße angegeben, daher müssen Profilnut und Zeichnung direkt abgeglichen werden. Prüfen Sie beide Anschlussflächen: A/A1 beträgt bei allen Größen 30/50 mm, B/B1 dagegen 42,5/75 mm, 52,75/75 mm beziehungsweise 57,75/75 mm. Die Befestigungsangabe ØD lautet M5 bei 30×30 und M6 bei 40×40 sowie 45×45. Rechts und links kennzeichnen laut Hersteller zwei gespiegelte Formen, eine verbindliche Blickrichtung wird jedoch nicht definiert. Übertragen Sie deshalb keine allgemeine Türregel, sondern gleichen Sie die R-/L-Darstellung oder CAD-Zeichnung mit Rahmen- und Türseite ab. Berücksichtigen Sie außerdem Lochbild, vorgesehene Befestigung, Gelenkachse, Türspalt, freien Schwenkraum und Werkzeugzugang.
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