Ferhat Macar
Technik, Beratung & Verkauf
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Metallscharniere verbinden Türen, Klappen und bewegliche Abdeckungen mit Rahmen aus Aluminiumprofilen, etwa an Maschineneinhausungen, Kabinen und Schränken. Das Sortiment umfasst vier symmetrische Baugrößen für 25×25-, 30×30-, 40×40- und 45×45-Profile. Jede Ausführung besitzt zwei Scharnierblätter, eine mittige Gelenkachse und vier Senkbohrungen zur Befestigung an den beiden Anschlussflächen. Die Maßzeichnungen zeigen in gestreckter Lage 40×40 mm beim 25×25-Modell, 50×50 mm bei 30×30, 65×50 mm bei 40×40 und 70×50 mm bei 45×45. Die Bohrungen messen beim kleinsten Typ 5,5 mm, bei den drei größeren Typen 6,5 mm.
Für die Auswahl müssen auf Rahmen- und Türseite Profilmaß, Lage der Nutenachse, Lochachsen, Auflagefläche und vorgesehene Befestigung zusammenpassen. Hinterlegt sind Nut 6 für 25×25, Nut 8 für 30×30 und Nut 10 für 45×45; beim 40×40-Modell fehlt eine eindeutige Nutangabe, weshalb dessen Zeichnung und Anschlussgeometrie besonders zu prüfen sind. Auch die vorstehende Scharnierrolle, die Lage der Gelenkachse, der benötigte Türspalt und freier Schwenkraum gehören in die Planung. Da die Werkstoffangaben zwischen Zink und Zamak beziehungsweise Zamac variieren, ist bei werkstoffkritischen Anwendungen das Datenblatt des ausgewählten Artikels maßgeblich. Türmasse, Schwerpunkt und Hebelarm bestimmen die Auslegung, ohne dass die Baugröße allein eine Tragfähigkeit zusichert. Kunststoffscharniere, verriegelbare Modelle und rechts oder links ausgeführte Flügelscharniere sind getrennte Bauarten.
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