Ferhat Macar
Technik, Beratung & Verkauf
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Federmuttern bilden verschiebbare Gewindepunkte in Profilnuten, ohne dass der Nutenstein bis zur Verschraubung festgehalten werden muss. Das Sortiment umfasst acht dokumentierte Stahlvarianten: für Nut 8 und Nut 10 jeweils M4, M5, M6 und M8. Der halbrunde Grundkörper trägt ein Innengewinde; das angeheftete Federblech drückt gegen den Nutgrund und hält die Mutter an der gewählten Position. Das erleichtert besonders die Montage in senkrechten Nuten, etwa für Winkel, Halter, Anschlussplatten oder Sensorträger. Die einschwenkbare Form kann an der Montagestelle durch die Nutöffnung eingesetzt werden – ein freies Profilende ist dafür nicht erforderlich. Die Feder dient dabei der Positionierung während der Montage; verschraubt wird das Anbauteil über das gewählte Innengewinde.
Wählen Sie zuerst Nutreihe 8 oder 10 und gleichen Sie die tatsächliche Profilnut-Geometrie ab, nicht nur das Außenmaß des Profils. Danach folgen Schraubengewinde, Körperquerschnitt, verfügbare Nuttiefe und Federhöhe: Das Federblech muss sich beim Einschwenken komprimieren lassen und den Gewindekörper im vorgesehenen Nutraum positionieren. „Federmutter Außen“ ist eine eigene, nach Profilabmessung 30x30 beziehungsweise 40x40 gegliederte Familie mit abweichender Federgeometrie und nicht allein wegen gleicher Nut- und Gewindeangabe gleichzusetzen. Gezackte beziehungsweise Hammermuttern arbeiten ohne dieses Federblech; normale T-Nut-, Rechteck- und Vierkantmuttern besitzen andere Querschnitte und Montagewege. Kugel-Nutmuttern positionieren über ein federndes Druckstück statt über eine Blattfeder. Vor der Bestellung deshalb auch den Zugang zur Nutöffnung sowie Schraubenlänge und Bauteildicke prüfen.
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