Ferhat Macar
Technik, Beratung & Verkauf
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Die Spann- und Antriebsgruppe bündelt die mechanischen Kernbauteile für Antrieb, Umlenkung, Spannung und Abstützung von Bandförderern sowie Rollenbahnen. Antriebstrommeln leiten die Antriebsbewegung in das Band ein; Spanntrommeln führen es am Gegenende und bilden zusammen mit den Spannplatten die verstellbare Spannstelle. Verfügbar sind glatte, gerändelte und gerillte Varianten, Trommelflansche sowie Abmessungen für Miniaturförderer und größere Profilrahmen. Spann- und Antriebsplatten verbinden Trommeln und Lagerstellen mit dem Förderrahmen und bieten je nach Ausführung Montagepunkte für Motor und Getriebe. Aluminium- und Stahl-Leerlaufwalzen tragen Stückgut in nicht angetriebenen Rollenbahnen oder stützen den Bandrücklauf. Drehmomentstützen stützen das Reaktionsmoment eines Aufsteckgetriebes an der Rahmenkonstruktion ab.
Für eine passende Zuordnung sind zunächst Fördererprofil, Bandart und Bandbreite zu bestimmen. Bei Trommeln müssen Außendurchmesser, Körper- und Einbaulänge, Wellen- beziehungsweise Anschlussdurchmesser und die Ausführung der Oberfläche zum Band und zur Konstruktion passen. Bei Platten sind Profilabmessung, Rechts-/Links-Ausführung, Bohrbild und vorgesehene Lagergröße entscheidend; bei Leerlaufwalzen zusätzlich Material, Rollendurchmesser, Achsmaß und ausgewiesene Belastbarkeit. Drehmomentstützen werden anhand von Getriebetyp beziehungsweise Gehäusegröße, Lochbild und Einbaumaßen gewählt. Trommelachsen müssen parallel zueinander und rechtwinklig zum Rahmen ausgerichtet sein; die Bandspannung richtet sich nach Bandtyp, Förderlänge, -breite und Last und darf nicht unnötig hoch gewählt werden. Der systematische Maßabgleich erleichtert Neubau, Umbau und Ersatzbeschaffung und reduziert das Risiko von Schieflauf oder unpassenden Lager- und Anschlussstellen.
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