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Kupplungsarten

Wellenkupplungen verbinden Antriebs- und Abtriebswelle und übertragen dabei Drehmoment. In dieser Kategorie stehen drei unterschiedliche Bauarten: spiralförmig geschlitzte Flexi-Kupplungen als einteiliger Körper, Servokupplungen mit zwei Naben und dämpfendem Zwischenelement sowie Federkupplungen mit metallischem Balgkörper. Flexi-Ausführungen gleichen begrenzte Achsabweichungen aus und sind laut Produktdaten nicht für hohen Drehmomentbedarf vorgesehen. Die Servo-Bauart verbindet höhere Drehmomentübertragung mit Dämpfung; Federkupplungen unterstützen eine torsionssteife, präzise Bewegungsübertragung bei zulässigem Winkel- und Axialversatz. Typische Aufgaben liegen in Automatisierungs-, Positionier- und Maschinenantrieben zwischen Motor und Arbeitswelle.

Entscheidend ist nicht allein der Außendurchmesser. Betriebs- und Spitzendrehmoment sowie Drehzahl müssen innerhalb der Werte der gewählten Größe liegen. Beide Wellendurchmesser müssen vom ausgewiesenen Bohrungsbereich abgedeckt sein; zusätzlich sind Einbaulänge, Nabenlänge und Befestigungsart zu berücksichtigen. Winkelfehler und Axialversatz sind je Modell angegeben. Ein zulässiger Radialversatz sollte nicht unterstellt werden, wenn dafür kein Wert ausgewiesen ist. Für dynamische Regel- und Positionieraufgaben ist außerdem abzuwägen, ob Schwingungsdämpfung oder hohe Torsionssteifigkeit Vorrang hat. Bei der Montage Wellen sorgfältig ausrichten, die vorgesehene Einstecktiefe einhalten und Schraubverbindungen nach den produktspezifischen Vorgaben anziehen; gleichzeitig auftretende Versatzarten müssen gemeinsam bewertet werden.

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